Projektberichte

AHP Sterlet - Endbericht 2008

Störe gehören mit zu den ältesten heute noch lebenden Tierarten. Schon zur Zeit der Dinosaurier gab es Störe in der Region der Welt, die später einmal Europa werden sollte. Verfolgt man in den aktuellen Nachrichten das Thema Stör, geht es meist um den Luxusartikel Kaviar, die Bemühungen um die Wiedereinbürgerung der Störarten in Nord- und Ostsee und die Problematik aussterbender Störarten in entfernteren Regionen, wie dem Kaspischen Meer oder China.

Autor(en): Dr. Ralf Reinartz
Datum Veröffentlichung: Februar 2008
Art: Projektberichte

Bachforelle und Flußperlmuschel

Erfassung möglicher Wirt-Parasit-Koevolution zwischen Bachforelle und Perlmuschel unter Betrachtung funktionalgenetischer Aspekte (Abschlussbericht).

Autor(en): PD Dr. Ralph Kühn
Datum Veröffentlichung: Mai 2007
Art: Projektberichte

Abschlußbericht Äsche 2007

Im gesamten nördlichen Alpenraum ist die Bestandsentwicklung vieler Fischarten der Fließgewässer anhaltend rückläufig. Für die Äsche ist ein auffällig starker Bestandsrückgang seit Anfang der 90iger Jahre bekannt. Die Art gilt national und international auf Populationsebene als gefährdet. In Bayern haben sich die Bestände ehemals bedeutender Äschengewässer, insbesondere aus dem alpinen Donaueinzugsgebiet von Inn, Isar, Lech und Iller, mit früher teilweise über 100 kg/ha auf heute häufig unter 10 kg/ha reduziert.

Autor(en): PD Dr. Ralph Kühn
Datum Veröffentlichung: November 2006
Art: Projektberichte

Huchen Abschlußbericht

Der ursprünglich im Donaueinzugsgebiet endemische Huchen  wird von der IUCN weltweit als stark gefährdet eingeschätzt . Nach FREYHOF & BRUNKEN (2004) liegen die deutschen Vorkommen des Huchens innerhalb des Hauptareals, welches alle größeren Donauzuflüsse umfasst. Allein in Bayern befinden sich 28 Gewässer des ursprünglichen Verbreitungsgebietes. Dadurch erhält Bayern eine Schlüsselposition bezüglich dem Schutz und der Erhaltung des Huchens und trägt zugleich die Hauptverantwortung für Deutschlands größten heimischen Salmoniden.

Autor(en): Michael Kolahsa, Ralph Kühn
Datum Veröffentlichung: November 2006
Art: Projektberichte

Aalabstiegsanlage Dettelbach

Der Aal ist als katadromer Wanderfisch darauf angewiesen, dass er als von der Küste kommender Jungfisch flussaufwärts wandern kann und bei Erreichen der Geschlechtsreife über die Flüsse wieder das Meer erreichen kann. Querbauwerke wie Wasserkraftanlagen stellen daher für Aale ein nahezu unüberwindbares Hindernis dar.

Autor(en): Prof. Dr. Peter Rutschmann
Datum Veröffentlichung: Oktober 2006
Art: Projektberichte

Endbericht Zehrer Mühle

Ökologische Verbesserungen durch den Rückbau einer Kleinwasserkraftanlage
Die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung wird gemeinhin als saubere und umweltfreundliche Energieerzeugung akzeptiert. Bei näherer Betrachtung ergibt sich jedoch zwischen Wasserkraftnutzung und Fischarten- und Gewässerschutz ein erheblicher Zielkonflikt.

Autor(en): Dr. Sebastian Hanfland, Dr. Oliver Born und Dr. Manfred Holzner
Datum Veröffentlichung: September 2006
Art: Projektberichte

Abschlußbericht Kartierung der Ammer

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie rückt die biologische Funktionsfähigkeit der Gewässer in den Mittelpunkt, womit auch die Frage des aquatischen Biotopverbundes eine nachdrückliche Bedeutung und Aufmerksamkeit erfährt. Auch für die vorliegende Studie ist daher die Längsund Quervernetzung eines Fließgewässersystems von zentraler Bedeutung. Unter Längsvernetzung ist dabei die Durchwanderbarkeit in Längsrichtung im Hauptgewässer sowie innerhalb der Seitenbäche zu verstehen. Quervernetzung meint die Anbindung der Seitenbäche an das Hauptgewässer sowie die Verbindung zwischen Hauptgewässer und seiner Aue.

Autor(en): Dr. Sebastian Hanfland, LFV Bayern
Datum Veröffentlichung: Januar 2004
Art: Projektberichte