Publikationen

Huchen Abschlußbericht

Der ursprünglich im Donaueinzugsgebiet endemische Huchen  wird von der IUCN weltweit als stark gefährdet eingeschätzt . Nach FREYHOF & BRUNKEN (2004) liegen die deutschen Vorkommen des Huchens innerhalb des Hauptareals, welches alle größeren Donauzuflüsse umfasst. Allein in Bayern befinden sich 28 Gewässer des ursprünglichen Verbreitungsgebietes. Dadurch erhält Bayern eine Schlüsselposition bezüglich dem Schutz und der Erhaltung des Huchens und trägt zugleich die Hauptverantwortung für Deutschlands größten heimischen Salmoniden.

Autor(en): Michael Kolahsa, Ralph Kühn
Datum Veröffentlichung: November 2006
Art: Projektberichte

Abschlußbericht Äsche 2007

Im gesamten nördlichen Alpenraum ist die Bestandsentwicklung vieler Fischarten der Fließgewässer anhaltend rückläufig. Für die Äsche ist ein auffällig starker Bestandsrückgang seit Anfang der 90iger Jahre bekannt. Die Art gilt national und international auf Populationsebene als gefährdet. In Bayern haben sich die Bestände ehemals bedeutender Äschengewässer, insbesondere aus dem alpinen Donaueinzugsgebiet von Inn, Isar, Lech und Iller, mit früher teilweise über 100 kg/ha auf heute häufig unter 10 kg/ha reduziert.

Autor(en): PD Dr. Ralph Kühn
Datum Veröffentlichung: November 2006
Art: Projektberichte

Aalabstiegsanlage Dettelbach

Der Aal ist als katadromer Wanderfisch darauf angewiesen, dass er als von der Küste kommender Jungfisch flussaufwärts wandern kann und bei Erreichen der Geschlechtsreife über die Flüsse wieder das Meer erreichen kann. Querbauwerke wie Wasserkraftanlagen stellen daher für Aale ein nahezu unüberwindbares Hindernis dar.

Autor(en): Prof. Dr. Peter Rutschmann
Datum Veröffentlichung: Oktober 2006
Art: Projektberichte

Endbericht Zehrer Mühle

Ökologische Verbesserungen durch den Rückbau einer Kleinwasserkraftanlage
Die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung wird gemeinhin als saubere und umweltfreundliche Energieerzeugung akzeptiert. Bei näherer Betrachtung ergibt sich jedoch zwischen Wasserkraftnutzung und Fischarten- und Gewässerschutz ein erheblicher Zielkonflikt.

Autor(en): Dr. Sebastian Hanfland, Dr. Oliver Born und Dr. Manfred Holzner
Datum Veröffentlichung: September 2006
Art: Projektberichte

Heft 11 Rückbau einer Kleinwasserkraftanlage

Dieser Band unserer Schriftenreihe soll Sie über die Rolle der „kleinen Wasserkraft“ im Spannungsfeld „Ökonomie versus Ökologie“ informieren und aufzeigen, welche positiven ökologischen Veränderungen der Rückbau jedes einzelnen Querbauwerkes bewirken kann.

Autor(en): Dr. Sebastian Hanfland, Dr. Oliver Born, Dr. Manfred Holzner
Datum Veröffentlichung: Januar 2006
Art: Schriftenreihe

Totholzbroschüre

Die vorliegende Broschüre ist das Ergebnis einer weiteren Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft und dem Landesfischereiverband Bayern e.V. Sie richtet sich an alle, die zur Unterhaltung und Pflege der Fließgewässer bzw. der Fischbestände verpflichtet sind, aber auch an Wasserkraftbetreiber und Freizeitsportler.

Autor(en): Michael von Siemens, Dr. Sebastian Hanfland, Landesfischereiverband Bayern e. V. Walter Binder, Manfred Herrmann, Werner Rehklau, Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft
Datum Veröffentlichung: June 2005
Art: Broschüren

Schwellbetriebsbroschüre

Gewässerökologische Auswirkungen des Schwellbetriebs am Lech im Bereich des Naturschutzgebietes „Litzauer Schleife“.

Autor(en): Dipl. Ing. Johannes Schnell
Datum Veröffentlichung: Januar 2005
Art: Broschüren

Besatzbroschüre (kurz)

Seit mehr als einem Jahrhundert sind Besatzmaßnahmen wesentlicher Bestandteil der Gewässerbewirtschaftung in Deutschland. Sowohl gewerbliche Betriebe als auch Fischereiberechtigte sehen sich aufgrund verschlechterter Lebensbedingungen der Fischfauna zunehmend zu solchen Maßnahmen gezwungen. Obwohl Fischbesatz bezüglich der Wirtschaftlichkeit und des Artenschutzes rechtlich verankert ist, nimmt die öffentliche Kritik daran seit einigen Jahren zu.

Autor(en): LFV Bayern
Datum Veröffentlichung: Juli 2004
Art: Broschüren

Abschlußbericht Kartierung der Ammer

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie rückt die biologische Funktionsfähigkeit der Gewässer in den Mittelpunkt, womit auch die Frage des aquatischen Biotopverbundes eine nachdrückliche Bedeutung und Aufmerksamkeit erfährt. Auch für die vorliegende Studie ist daher die Längsund Quervernetzung eines Fließgewässersystems von zentraler Bedeutung. Unter Längsvernetzung ist dabei die Durchwanderbarkeit in Längsrichtung im Hauptgewässer sowie innerhalb der Seitenbäche zu verstehen. Quervernetzung meint die Anbindung der Seitenbäche an das Hauptgewässer sowie die Verbindung zwischen Hauptgewässer und seiner Aue.

Autor(en): Dr. Sebastian Hanfland, LFV Bayern
Datum Veröffentlichung: Januar 2004
Art: Projektberichte

Heft 10 Äschenbesatz

Untersuchungen zum Artenhilfsprogramm Äsche, die unter der Trägerschaft dreier anerkannter Naturschutzverbände (Landesfischereiverband Bayern e.V., Landesbund für Vogelschutz e.V. und Bund Naturschutz in Bayern e.V.) durchgeführt wurden, haben eindrucksvoll belegt, dass es um den Leitfisch der Äschenregion, nicht zuletzt wegen der Prädation fischfressender Vögel (Kormoran und Gänsesäger), derzeit schlecht bestellt ist. In manchen südbayerischen Gewässern muss akut mit dem Aussterben dieser bedrohten Art gerechnet werden.

Autor(en):
Datum Veröffentlichung: November 2003
Art: Schriftenreihe

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